Schweizer Meisterschaften U16/U18/U20
Am Wochenende vom 05./06.September ging es für sechs Athletinnen und zwei Athleten von Leichtathletik Arth nach Basel und Thun zu den Schweizer Meisterschaften.
Am Samstagmorgen ging es in Basel mit dem Hammerwurf los. In der U16 männlich legte Leo Appert einen tollen Wettkampf hin. Er hatte spät die Limite geholt, konnte aber nun vollstens überzeugen. Mit einem Wurf auf 31,76m im zweiten Versuch verbesserte er seine persönliche Bestleistung, erreichte locker das Finale der Top acht und wurde Sechster an seiner ersten SM.
In der U16 weiblich konnte Katrin Reichlin ihre PB zwar auf 26,68m steigern, doch fehlten ihr nach drei Würfen die Kleinigkeit von 16cm, um in die Top 8 zu kommen.
In der U18 vertrat Noalie Szymkowiak bereits zum dritten Mal an einer SM die Arther Farben. Ihre ersten 40m-Würfe hatte sie sich offenbar für den Saisonhöhepunkt aufgehoben und errang mit einer neuen PB von 42,30m den guten fünften Platz. Da sie die Kantonalrekordhalterin ist, verbesserte sie damit auch ein weiteres Mal den U18-Rekord des Leichtathletikverbandes Schwyz.
An ihrer ersten SM nahm Claudia Linggi, U20, teil. Sie überzeugte mit einer sehr konstanten Wurfserie und steigerte ihre PB mit dem 4kg-Hammer auf 32,18m. Heraus sprang ein guter siebter Rang und sie konnte auch vor ihr gelistete Sportlerinnen überholen. Mit der Weite stellte sie gleich zwei Kantonalrekorde auf: einerseits den U20-Rekord und zudem übertrumpfte sie nun die Bestweite ihrer Trainerin deutlich und hält nun auch den Kantonalrekord der Frauen.
Für Noalie ging es anschliessend schnellstmöglich nach Thun, denn da fanden die restlichen Wettbewerbe der U16/U18 statt. Währenddessen kam bereits Lieve Sumi in der U16 im Diskuswurf zum Einsatz. Sie rettete sich so eben ins Finale der Top acht, konnte den Diskus dann aber noch um über zwei Meter weiter auf 35,58m werfen, womit sie tolle Sechste wurde.
Für unsere Diskuswerfer der U18 lief es hingegen gar nicht gut. Tobias konnte alle seine Würfe nicht „halten“ und ging mit dem Vermerk ogV – ohne gültigen Versuch von der Meisterschaft. Für Noalie lief es ähnlich: der erste ungültig, der zweite verrissen, der dritte zwar weit, aber auf der Sektorlinie gelandet: ungültig. Somit war für beide der Wettkampf zu Ende, bevor er richtig losging.
Am Sonntagmorgen durfte als erstes Lieve im Speerwurf antreten. Auch da machte sie es spannend wie am Vortag und konnte so eben als Achte ins Finale gelangen. Sie verbesserte sich zwar in den Würfen dann noch auf gute 36,52m, doch an der Platzierung änderte sich nichts mehr. Zwei Starts- zweimal Finale!
Begeistert war Madlaina Wiederkehr nach ihrem 80m-Hürden-SM-Debüt in der U16: Sie schwärmte von der schnellen Thuner Bahn und verbesserte ihre Bestzeit um 13/1000 auf starke 12,57 sec. Über den Vorlauf kam sie zwar noch nicht hinaus, aber es war toll zu sehen, wie sie am Saisonhöhepunkt performte. An diesem Wochenende wurden zwei Schweizer Rekorde im Sprint aufgestellt (100m Hürden und 80m der U16 männlich) und Madlaina wusste die Verhältnisse für sich eben auch zu nutzen. Zeitgleich gingen dann am frühen Nachmittag Lea Bürgler im Dreisprung und Noalie im Speerwurf noch an den Start. Beide konnten ihr gutes Warm-up nicht im Wettkampf umsetzen. Lea wurde mit 10,25m Zehnte und Noalie mit lediglich 33,02m abgeschlagen Vierzehnte.
Bericht: Kerstin Szymkowiak